InterCard | Archiv Ad-hoc-Mitteilungen2021-08-07T07:45:01+02:00

Ad-hoc-Mitteilungen

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Veröffentlichung von Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014

Gutes Jahresergebnis 2020 bei unsicherem Ausblick

Die InterCard AG Informationssysteme hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 im Konzern nach ersten Auswertungen mit einem moderaten Anstieg der Umsatzerlöse bei einem deutlichen Anstieg der Gewinne gegenüber dem Vorjahr abgeschlossen. Der Ausblick bleibt dagegen weiterhin mit Risi­ken behaftet.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 erwarten wir heute Umsatzerlöse in Höhe von etwas mehr als 20 Mio. EUR bei einem EBT in der Höhe von rund 1 Mio. EUR. Dage­gen lag das EBT im Geschäftsjahr 2019 im Konzern noch bei 675 TEUR, bei Umsatzer­lösen in Höhe von 19,1 Mio. EUR.

Nach dem unerwartet ertragsstarken Ge­schäftsjahr und der Durchführung einer Kapitalerhöhung mit einem Volumen von 642 TEUR sowie der Aufnahme staatlich garantierter Darlehen im Konzern in Höhe von 600 TEUR in Deutschland und 523 TCHF in der Schweiz verfügt die InterCard-Gruppe weiterhin über einen sehr guten finanziellen Spielraum.

Unsere Aktivitäten in der Schweiz mit unse­ren Tochtergesellschaften Polyright und Multi-Access haben für das Geschäftsjahr 2020 nennenswert zum Gewinn beigetragen.

Die größte Tochtergesellschaft InterCard GmbH Kartensysteme konnte bei einem Corona-bedingt rückläufigen Geschäft ihre Rohertragsmargen verbessern. Zugleich wurde mit Kostensenkungen sowie der Nutzung von Kurzarbeit auf den Umsatz­rückgang reagiert. In der Folge blieb hier der Ergebnisbeitrag weitgehend stabil. Die Toch­tergesellschaft IntraKey technologies AG konnte Umsatz und Ergebnis nach einem durchwachsenen Jahresverlauf deutlich steigern.

Seit September 2020 wird unsere neue Tochtergesellschaft IDpendant, an der wir 54% der Anteile halten, voll konsolidiert. Ihr Beitrag zum Konzernumsatz lag im Jahr 2020 bei rund 1,8 Mio. EUR. Im Jahr 2021 wird das Unternehmen dann erstmals ganz­jährig zum Konzernumsatz beitragen. IDpen­dant arbeitete im Jahr 2020 bei Umsatzer­lösen deutlich oberhalb von 4 Mio. EUR pro­fitabel.

Während ein Teil der Unternehmen der InterCard-Gruppe wie IntraKey oder Poly­right mit hohen Auftragsüberhängen in das Geschäftsjahr 2021 starten, gestaltet sich der Ausblick vor allem für unsere größte Tochtergesellschaft InterCard GmbH Karten­systeme weiterhin unübersichtlich.

Der wesentliche Teil der Umsätze der Inter­Card GmbH Kartensysteme wird heute mit Universitäten, Hochschulen und Studieren­denwerken in Deutschland sowie Partnern dieser Institutionen umgesetzt. In diesem Segment mussten wir gegenüber dem Vor­jahr einen deutlich gesunkenen Auftrags­überhang in das laufende Geschäftsjahr 2021 verzeichnen. Universitäten sind im Wesent­lichen geschlossen und Studierendenwerke können Dienstleistungen nicht anbieten. Die Auftragsvergabe verzögert sich in der Folge und Installationen werden zum Teil unbe­stimmt verschoben. InterCard geht weiterhin davon aus, Beeinträchtigungen des Ge­schäfts mit strenger Kostendisziplin zu ei­nem großen Teil kompensieren zu können.

Im Geschäftsjahr 2021 werden wir unsere Konzernstruktur weiter straffen und so unsere Kräfte besser bündeln. So wird zum Jahresbeginn die Multicard GmbH auf die InterCard GmbH Kartensysteme verschmol­zen. Das erfolgreiche Team von Multicard wird dort die Vertriebsaktivitäten stärken. Dieser Zusammenschluss erfolgt zugleich mit einer Vertriebsoffensive der neuen InterCard GmbH Kartensysteme in neuen Geschäftsbereichen. In Zusammenarbeit mit Polyright hat InterCard ein neues ID-Mana­gement mit wegweisenden Bezahl- und Identifikationsfunktionen auf den Markt gebracht, das besonders auf Unternehmen, Kliniken und andere Neukunden außerhalb des Hochschulbereichs abgestimmt ist.

Im weiteren Jahresverlauf 2021 werden wir voraussichtlich unsere schweizerischen Tochtergesellschaften Polyright und Multi-Access mit Sitz in Zürich und Sion fusionie­ren. Beide Unternehmen, die in der Vergan­genheit noch Wettbewerber waren, haben zwischenzeitlich ihre Standorte zusammen­gelegt und arbeiten heute schon erfolgreich zusammen. Zahlreiche Migrationsprojekte der letzten Monate entspringen bereits der neuen Zusammenarbeit.

8. Februar 2021|Investor Relations|

Kapitalerhöhung vollständig platziert und eingetragen

Die am 12.10.2020 beschlossene Kapitalerhö­hung der InterCard AG Informationssysteme wurde unter Ausschluss des Bezugsrechts vollständig zum Ausgabebetrag von EUR 3,80 je Aktie platziert.

Das Grundkapital der Gesellschaft wurde mit der jetzt erfolgten Eintragung der Kapitaler­höhung durch die Ausgabe von 169.000 neuen Aktien von EUR 1.690.000,00 um EUR 169.000,00 auf EUR 1.859.000,00 erhöht. Die neuen Aktien sind ab Beginn des laufen­den Geschäftsjahres 2020 (1. Januar 2020) gewinnanteilsberechtigt.

Der erzielte Brutto-Emissionserlös in Höhe von EUR 642.200,00 dient vorrangig der Weiterentwicklung der InterCard-Lösungen um neue Technologien wie das mobile Bezahlen. Damit wollen wir für bestehende Kunden neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen und zugleich neue Märkte wie Industrie und Kliniken mit erweiterten Geschäftsmodellen erschließen.

23. November 2020|Investor Relations|

Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital

Der Vorstand der InterCard AG Informations­systeme hat auf der Grundlage des Ermäch­tigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 25. Juni 2019 und mit Zustimmung des Aufsichtsrates unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals 2019 eine Kapital­erhöhung gegen Bareinlage unter Aus­schluss des Bezugsrechts der Aktionäre beschlossen.

Das Grundkapital der Gesellschaft soll von EUR 1.690.000,00 um EUR 169.000,00 auf EUR 1.859.000,00 durch Ausgabe von 169.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie gegen Bareinlagen zum Ausgabebetrag von EUR 3,80 je Aktie erhöht werden. Die neuen Aktien sind ab Beginn des laufenden Ge­schäftsjahres 2020 (1. Januar 2020) gewinn­anteilsberechtigt.

Nach Durchführung der Kapitalerhöhung wird die Gesellschaft einen Brutto-Emis­sionserlös von EUR 642.200,00 erzielen. Die Mittel dienen vorrangig der Weiterentwick­lung der InterCard Lösungen, um neue Tech­nologien wie das mobile Bezahlen zu reali­sieren, die sowohl für bestehende Kunden neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen als auch um neue Märkte (u.a. Industrie, Klini­ken) mit erweiterten Geschäftsmodellen zu erschließen.

12. Oktober 2020|Investor Relations|

Mehrheitsbeteiligung an der IDpendant GmbH

Die InterCard AG Informationssysteme hat 54% der Anteile an der IDpendant GmbH mit Sitz in Unterschleißheim übernommen.

Die mehrheitliche Beteiligung an der IDpen­dant bekräftigt unsere generelle Zielsetzung das Produktangebot und Know-how im Bereich der IT-Sicherheit zu erweitern.

Die IDpendant GmbH ist ein führender Anbieter und Systemintegrator für starke Authentisierung und Client-Security und konzipiert maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kundinnen und Kunden. Projektierung, Implementierung und Support erfolgen aus einer Hand.

Das Portfolio aus Authentisierungstechno­logien, Client-Security-Produkten, Single-Sign-On-Systemen, Verschlüsselungslösun­gen, Card-Management- und Mobile-Device-Management-Systemen wird von Security-Hardware abgerundet.

Der Zugang zu einem Netzwerk, einem PC oder zu sensiblen Daten und Anwendungen gewinnt gerade in der heutigen Zeit eine immer höhere Bedeutung. Bereits in der Vergangenheit haben die InterCard GmbH Kartensysteme und die IDpendant GmbH erfolgreich in Projekten zusammengearbei­tet. Durch die direkte Beteiligung sollen zukünftig weitere Synergien genutzt und die Lösungen der IDpendant den Kunden der InterCard Firmen angeboten werden.

Die IDpendant beschäftigt am Standort in Unterschließheim 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat im vergangenen Jahr mit Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen einen Umsatz von ca. 4 Millionen Euro erwirtschaftet.

8. September 2020|Investor Relations|

Endgültige Halbjahreszahlen 2020

Nach endgültigen Zahlen stiegen die Umsatzerlöse der InterCard AG um ca. 9,4% auf TEUR 9.200, nachdem sie im ersten Halbjahr 2019 noch bei TEUR 8.411 gelegen hatten. Das EBITDA im Konzern liegt bei 1.182 TEUR (Vj. 919) und das EBIT bei 643 TEUR (Vj. 444). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg von TEUR 386 auf TEUR 594 und der Jahresüberschuss liegt bei TEUR 206 nach TEUR 165 im ersten Halbjahr 2019.

Umsatzwachstum bei unseren Schweizer Tochtergesellschaften, eine strikte Kosten­disziplin sowie teilweise Sonderbestellungen oder vorgezogene Kartenlieferungen bei der InterCard GmbH Kartensysteme haben im ersten Halbjahr 2020 zu einem Anstieg des Konzernergebnisses geführt. Ferner hat sich das Volumen der Service- und Wartungsver­träge bei einzelnen Firmen im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Es konnten sowohl Migra­tionsprojekte bei Bestandskunden als auch relevante Neukunden außerhalb des Hoch­schulumfeldes gewonnen werden.

Die aktuelle Corona-Situation beeinflusst in Deutschland seit April die Umsetzung von bestehenden Projekten und führte zu Auf­tragsverschiebungen und wenn auch bislang noch geringen Investitionsstopps. Je nach Dauer wird dies zumindest im laufenden Geschäftsjahr zu einer Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit sowie der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der InterCard-Gruppe führen.

21. August 2020|Investor Relations|

Vorläufige Halbjahreszahlen 2020

Die InterCard AG Informationssysteme hat das erste Halbjahr 2020 trotz Corona-Pandemie sehr erfolgreich abgeschlossen.

Die Umsatzerlöse stiegen im ersten Halbjahr im Konzern um ca. 9,4% auf TEUR 9.200, nachdem sie im ersten Halbjahr 2019 noch bei TEUR 8.411 gelegen hatten. Erstmals hat unsere neue Tochtergesellschaft Polyright mit Sitz im schweizerischen Sion für die ersten 6 Monate einen Umsatzbeitrag in Höhe TEUR 1.995 geleistet, nachdem im Vorjahresvergleich die Konsolidierung erst ab Mai 2019 mit einem Umsatz von TEUR 651 erfolgte. Der Umsatz unserer zweiten Gesell­schaft in der Schweiz, der Multi-Access AG mit Sitz in Regensdorf ist im ersten Halbjahr ebenfalls um TEUR 286 gewachsen, nach­dem er im Vorjahr noch bei TEUR 256 gelegen hatte. Unsere Deutschen Tochterge­sellschaften hatten trotz Corona-bedingter Auftrags- und Projektverschiebungen nur geringe Umsatzrückgänge zu verbuchen und lagen im Wesentlichen im Rahmen der ursprünglichen Planung für das Jahr 2020.

Umsatzwachstum bei unseren Schweizer Tochtergesellschaften, eine strikte Kosten­disziplin sowie teilweise Sonderbestellungen oder vorgezogene Kartenlieferungen bei der InterCard GmbH Kartensysteme haben im ersten Halbjahr 2020 zu einem Anstieg des Konzernergebnisses geführt.

Das EBITDA lag im Halbjahr 2020 im Kon­zern bei 1.182 TEUR (Vj. 919) und das EBIT bei 643 EUR (Vj. 444). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt nach vorläufigen Zahlen 594 TEUR (Vj. 386).

Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation ist allerdings von einer Beeinträch­tigung des Geschäfts im 2. Halbjahr auszuge­hen.

Weitere Informationen erhalten Sie in unse­rem Halbjahresbericht, den wir bis zum 7. September 2020 unter www.intercard.org veröffentlichen werden.

11. August 2020|Investor Relations|
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